DPSG im Wandel
Worum geht es?
Die DPSG ist im Wandel – immer und immer wieder entwickelt der Verband sich weiter. Neues wird ausprobiert, um das Anliegen des Pfadfindens neu auf unsere Zeit anzuwenden – und das ist gut so. Mit „DPSG im Wandel“ hat die Bundesversammlung nun einen Prozess angestoßen, der die vielen Entwicklungen offen legen soll. Das Anliegen ist. nicht von oben vorzugeben, sondern darauf zu hören, was unten gebraucht wird und was jetzt schon alles geht. Denn auch die Gesellschaft um uns herum verändert sich fortlaufend, und das vor allem in eine Richtung: Sie wird vielfältiger! Das betrifft auch die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der DPSG.
Zugang und Ehrenamt
In dem Prozess sollen die Veränderungen unter zwei Aspekten in den Blick genommen werden: Zum einen unter dem Aspekt des Zugangs zur DPSG. In unserer Ordnung beschreiben wir unseren Anspruch „Pfadfinden für alle!“ Unsere Wahrnehmung zeigt uns aber, dass wir diesem Anspruch zurzeit nicht immer gerecht werden. Wie können wir ihn aber am besten einlösen?
Zum anderen hinterfragen wir unsere Möglichkeiten, sich ehrenamtlich in der DPSG zu engagieren. Wir schreiben uns zu Recht eine hohe pädagogische Kompetenz zu und haben dafür in den letzten Jahren auch viel in unsere eigene Ausbildung investiert. Aber ist die Rolle als Leiterin oder Leiter die einzige als Erwachsene im Verband? Sind unsere Ansprüche zu hoch oder sind wir zu vereinnahmend?
Keine neue Ordnung!
Wichtig ist jedoch dabei: Es geht nicht um eine neue Ordnungsdiskussion. Unsere Ordnung beschreibt unsere Haltungen, Ziele und Visionen. Wir stellen fest, dass der Weg zu ihrer Verwirklichung nicht für alle passt. Nun suchen wir nach neuen Wegen und anderen Formen, diese zu erreichen.
